Freitag, 14. September 2007

ABZ Gespräche in Lichtenau

Eine narrative Interviewmethode ist die der ABZ Gespräche. Ursprünglich aus der Alphabetisierungskampagne in Brasilien kommend und auf Paolo Freires Pädagogik zurückgehend, hatte ich die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Team rund um Karlo Hujber, diese Methode zu erlernen und 3 Tage lang anzuwenden. Die Interviews laufen in Form eines Gespräches ab. Es gibt keinen Fragebogen und es wird auch mit keinem direkten Gesprächsleitfaden gearbeitet. Das Gespräch verläuft so wie es Interviewer und Gesprächspartner steuern.
Die ABZ Gespräche sind eine aufwendige, aber sehr anspuchsvolle und interessante Form der BürgerInnenaktivierung.

Sonntag, 9. September 2007

Zukunftsklausur der Stadtgemeinde Laakirchen

Einige Monate nach der Produktentwicklung "Zukunftswege in der Gemeinde und Region" habe ich nun die erste Zukunftsklausur eines Gemeinderates durchgeführt. Zwei Tage nahm sich der Gemeinde- und Stadtrat Laakirchen Zeit, um an der Zusammenarbeit im Team zu arbeiten und gleichzeitig ein Strategiepapier für die nächsten ein bis zwei Jahre zu erarbeiten. Neben dieser sehr intensiven Erarbeitung war noch ausreichend Zeit für eine Stiftsführung samt Käse- und Weinverkostung.
Die Reaktionen waren sehr positiv. Der Bürgermeister war von der Effizienz der Klausur begeistert. Es war die richtige Mischung aus intensiver Arbeit, Teambildung und Zukunftsvisionen mit einer optimalen Brise Spaß.

Frithjof Bergmann - Eine "Roadstory"


Prof. Frithjof Bergmann, Begründer der weltweiten Zentren für Neue Arbeit, hat eine neue Oase gefunden. SPES. Seid einiger Zeit ist er öfters bei uns im Haus und entwickelt Projekte. Ich hatte die Gelegenheit in während einer gemeinsamen Autofahrt kennen zu lernen. Wir hatten genau 30 Minuten Zeit. Nach nicht einmal einer Minute Small-Talk: "Alexander, verlieren wir keine Zeit, ich erzähle Ihnen kurz über meine Anliege, Du mir über Deine, und dann schauen wir wo wir uns treffen!" Nach der Autofahrt und weiteren 30 Minuten in einem Cafe, beschlossen wir bei einem der nächstes Follow-up der Global Marshall Plan Schulung gemeinsam ein Projekt zu entwickeln. Im Oktober ist er wieder einige Tage in Schlierbach, da werden wir weiter reden. Ich denke, dass wir vor allem im Bereich EZA etwas gemeinsames machen können und freu mich schon sehr darauf.

DISG - Das 1 x 1 der Persönlichkeit

JedeR MitarbeiterIn bei SPES bekommt die Möglichkeit ein DISG-Seminar zu besuchen. Da ich dieses Wochenende ein DISG-Seminar leiten soll, wollte ich zuerst einmal selbst eins Besuchen. Ich organisierte auf die Schnelle ein solches, und bin seidher ein großer Fan von DISG. Ich hab zwar viel erfahren, dass ich eh schon wusste, aber viele neue Tipps - vor allem im Umgang mit meinen Mitmenschen - werden mir in Zukunft das Leben sicher etwas erleichtern.

DISC TRAINER: Ich habe bereits das erste DISG-Seminar geleitet und mich dabei recht wohl gefühlt. Die Kritig war äußerst positiv. Wenn Du/Sie einen DISG Trainer suchst/suchen, dann bist Du/sind Sie bereits richtig.

Das DISG-Modell ermöglicht Ihnen, Ihre eigenen Stärken zu erkennen, andere Menschen besser einzuschätzen und zu verstehen. Darüber hinaus erhalten Sie zahlreiche praktische Tipps zu Zeit- und Selbstmanagement, Mitarbeiterführung, Teamarbeit, Kommunikation mit Kunden, Partnerschaft und Kindererziehung.

Mittwoch, 29. August 2007

Hauptreferent bei der Sommerbildungswoche in Langenlois

Vor mehr als 200 Menschen referierte ich in der Gartenbauschule Langenlois über den Global Marshall Plan. Mein Referat war der Auftakt für die Sommerbildungswoche der niederösterreichischen LandwirtschaftslehrerInnen.
Da Prof. Radermacher es zeitlich nicht schaffte, bin ich kurzerhand eingesprungen. Das Interesse und die Kritik nach dem Vortrag war sehr gut. Mich freut und ehrt es, solche Aufträge übernehmen zu dürfen.

Donnerstag, 16. August 2007

Kajakkurs und diverse Gipfelsiege



Ein intensiver, erholsamer Sommer neigt sich langsam dem Ende zu. Die meisten Aktivitäten habe ich in der Region Kirchdorf unternommen, und so meine Heimat wieder um ein gutes Stück besser kennengelernt.
Mit dem Kajaken habe ich eine Herausforderung geschafft und ein neues Hobby gefunden. Die Überschreitung der Kremsmauer, die ich schon seit langer Zeit von meinem Fenster täglich betrachte, war ein Gipfelerlebnis der besonderen Art. Ansonsten viel Gitarre und Mundharmonika spielen, lesen, Freunde und Familie besuchen etcetera.
Fotos gibt's hier ...

Dienstag, 17. Juli 2007

Sommerpause

Die vielen (Abend-)Termine sind nun vorbei und die wohlverdiente Sommerpause bricht an. Wenngleich ich noch bis Ende Juli im Büro bin, verbringe ich meine Zeit am Schreibtisch und kann mich wieder intensiv Dingen widmen, für die in lezter Zeit kein Platz war. Z.B. schreiben des Leitbildes für Vorderstoder, Projektüberlegungen für Pro Nah in Vorderstoder, Wertekongress konzipieren, et cetera.

Dienstag, 3. Juli 2007

1. Follow up der GMP MultiplikatorInnenschulung, Gastreferent: Frithjof Finkbeiner


Ein halbes Jahr nach Abschluss der Global Marshall Plan MultiplikatorInnenschulung trafen wir uns zum 1. offiziellen Follow up. Gemeinsam mit dem Verein Leb's Net's 21, der Oö. Akademie für Umwelt und Natur habe ich diese Veranstaltung geplant, organisiert und moderiert.
Gastreferent war Frithjof Finkbeiner, Koordinator der Global Marshall Plan-Initiative International. Am Nachmittag hatten wir, die GMP MultiplikatorInnen Frithjof Finkbeiner in einem Privatissimum, am Abend war dann eine öffentliche Veranstaltung mit einem Impulsvortrag von F. Finkbeiner und anschließender Diskussion. Als zusätzliches Highlight haben Toni und ich zum ersten Mal unseren Maßnahmen- und Aktionenkatalog für Gemeinden und Regionen vorgestellt. Die Publikation erfolgt rechtzeitig zum 2. Follow up im Rahmen des Oö. Umweltkongresses in Bad Schallerbach.

Dienstag, 26. Juni 2007

ExpertInnenworkshop zum Nahversorgungskonzept Perg

20 Expertinnen und Experten beteiligten sich sehr intensiv an diesem Workshop. Unser Ziel war es, Stärken und Schwächen der Nahversorgungssituation im Bezirk Perg zu erfahren und Anforderungen bzw. Lösungsansätze für die Zukunft zu entwickeln. Im Herbst wird es weitere Workshops mit Nahversorgern, KonsumentInnen, Politik, usw. geben.

Montag, 25. Juni 2007

Zukunftswerkstatt in Vorderstoder - Start des LA21-Prozesses

Mein Kollege Johannes Brandl und ich starteten gemeinsam mit der Vorderstoderer Bevölkerung den Leitbildprozess zur Lokalen Agenda 21. Die Zukunftswerkstatt war sowohl aufgrund der zahlreichen Teilnahme, als auch der vielfältigen Ergebnisse ein voller Erfolg. Die Ergebnisse werden nun von mir bearbeitet und in Richtung Leitbild formuliert. Anhand von vier Zukunftsdialogen werden wir jeden Themenkomplex separat weiterbearbeiten und erste konkrete Projekte formulieren.

UNESCO-Auszeichnung für unser Projekt "Lerntourismus - Gemeinden und Regionen entwickeln Zukunft"



Das Leader+ Projekt "Lerntourismus - Gemeinden und Regionen entwickeln Zukunft" wurde von der UNESCO als offizielles Projekt der UNO-Dakade "Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Dieses Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative des Oö. Verein für Entwicklungsförderung, Nationalpark Kalkalpen, Tourismusverein Schlierbach und Steyertal, Landgasthof Klausner, Feriendorf GmbH. und der SPES Akademie Schlierbach.
Prof. Sandor Gyori-Nagy (Vzepräsident des Ökosozialen Forum Europs), Karl Sieghartsleitner (Oö. Verein für Entwicklungsförderung) und ich präsentierten unser Projekt und nahmen die Auszeichnung in der Wiener Urania entgegen.

Weiter Informationen auf www.europeanbestpractice.com

Freitag, 22. Juni 2007

Präsentation der Wirtschaftsagenda 21

Im Rahmen der Gemeinderatssitzungen in Grünburg sowie in Molln, habe ich die wesentlichen Eckpfeiler und Inhalte der "Wirtschaftsagenda 21 Molln-Leonstein" präsentiert. Welchen Hintergrund hat das Projekt, wie ist die Organisationsstrukutr aufgebaut, was sind die Inhalte des Leitbildes und was heißt das für die Gemeinde und für den Gemeinderat. Jeweils eine Arbeitskreisleiterin aus Grünburg und aus Molln haben mich begleitet und die Umsetzungsplanung erläutert.

Freitag, 15. Juni 2007

Moderation des Global Marshall Plan Parntertreffen Österreich



Am Donnerstag den 14. Juni hatte ich die Ehre, den Österreichischen Global Marshall Plan Steuerungskreis, im Büro des Umweltdachverbandes in Wien, zu moderieren. Ziel des ganztägigen Workshops war es, gemeinsame Aktionen bzw. konkrete Projekte zu erarbeiten. Dieses soll das Netzwerk einerseits enger zusammenwachsen lassen, andererseits in einem Horizont von ein bis eineinhalb Jahren durchgeführt werden.
Mit Hilfe von verchiedenen Moderationsmethoden (Brainstorming, PMI, et cetera) haben wir uns dem Ziel langsam genähert, und am Ende einen umfangreichenden Projekt- und Aktionenkatalog erarbeitet. Nach einer Bewertungsrunde wurden die vier bestgereihten Projektideen weiter diskutiert und die nächsten Schritte in Richtung Umsetzung und zusätzlichen PartnerInnen formuliert.
Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Veranstaltung mit einem sehr guten Ergebnis.

Wenn auch nur ein kleiner Teil dabei war, sind MitgliederInnen des Österreichischen Steuerungskreises folgende Personen:
Caritas Österreich (Dr. Franz Küberl, Dr. Christoph Petrik-Scheifer), Ökosoziales Forum Europa und Österreich (Dr. Franz Fischler, Mag. Klemens Riegler), Umweltdachverband (Mag. Franz Maier), Lebensministerium (Dr. Wolfram Tertschnig), Forum Umweltbildung (Dr. Markus Langer), Institut für Umwelt-Friede-Entwicklung (Dr. Petra Gruber), FairTrade und Attac Österreich (Helmut Adam), FH Wieselburg (Mag. Josef Walch), Verterter der Bundesländer, der Katholische Laienrat, Vertreter des Bundeskanzleramtes, Vertreter des Außenministeriums und des Wirtschaftsministeriums, der Wirtschaftskammer Österreich und der Grünen Wirtschaft und der Organisation KOO. Von der SPES-Akademie ist mein Kollege Wolfgang Mader Mitglied.

Mittwoch, 13. Juni 2007

ProjektleiterInnen-Treffen in Sarleinsbach

Zwei Wochen nach der Projektwerkstatt trafen sich die ProjektleiterInnen zum gegenseitigen Austausch und weiteren Projekt-Coaching.
Acht Projekte sind gestartet und bei einigen Gruppen sind bereits erste Schritte in Richtung Umsetzung passiert. Mir war wichtig, die einzelnen Projektideen mit den Prinzipen der Nachhaltigkeit (vgl. Akademie für Umwelt und Natur) zu konfrontieren und diese dahin gehend zu überprüfen. Weiters hat sich Sarleinsbach im Leitbild ein zentrales Entwicklungsziel für die nächsten 15 Jahre gesetzt. Der Bezug zu den einzelnen Projekten wurde erarbeitet und dadurch auch den Beteiligten bewusst gemacht.
Die einzelnen Projektgruppen werden über den Sommer selbständig weiter arbeiten. Im Herbst wird es dann ein nächstes Projekt-Coaching geben.

StudentInnen Exkursion bei SPES


Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Lokale Agenda 21" sind die Landschaftsplannungs-Studentinnen zu uns auf Exkursion gekommen. Ich habe einerseits über SPES, unser Haus und unsere Philosphoie erzählt. Anderereits ist die Form der Lokalen Agenda 21, wie wir sie sehen und in den Gemeinden vor Ort arbeiten, von besonderem Interesse. Die Verschneidung mit Programmen wie LEADER und der Brückenschlag von Agenda 21 zu Global Marshall Plan rundeten den Vortrag ab.
Mir hat es sehr viel Spass gemacht, den Studentinnen über meine Arbeit und meine Erfahrungen zu berichten. Termine und Vorträge dieser Art sind für mich wie eine Quelle der Energie.