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Sonntag, 13. April 2008

Ein Zeichen setzen - Sauberen Strom verwenden!


Ein sehr einfacher, aber bedeutungsvoller Schritt in Richtung nachhaltiger Lebensstil ist der Wechsel zu einem alternativen Stromlieferanten. Utopia hat dazu breit aufgerufen und ich hänge mich gerne an - mein Haushalt wird seit dem Einzug zu 100% mit Strom aus nachwachsenden Rohstoffen versorgt (Ökostrom).

Mittwoch, 19. März 2008

Wir sind ohnmächtig. Aber nur, solange alle an diese Ohnmacht glauben!

Eigentlich wissen wir alle, dass unser Lebensstil auf die Kosten anderer geht. Diese Anderen lassen sich das auch immer noch gefallen - vielleicht weil sie es nicht anders können oder es gar nicht wissen.
Wir können unserer Ohnmacht entgegenwirken. Wir können Veränderungen starten und damit vielleicht sogar ein mehr an Lebensqualität erreichen. Ein guter Start ist die Bewusstwerdung, wieviel Natur meine Art zu leben kostet (Ökologischer Fußabdruck). Durch bewussten Konsum, gesunde Ernährung oder so manche Änderung in der eigenen Mobilität kann bereits sehr positive persönliche Auswirkungen nach sich ziehen. Just do it! würde vielleicht ein Schuhhersteller dazu sagen.

Sonntag, 20. Jänner 2008

Kurzer Lagebericht

Gut in Khartoum angekommen haben wir sehr viele Eindruecke zu verarbeiten. Erste Gespraeche mit dem Minister for Humanitairian affairs!!! (vormals Praesidentenberater Dr. Haruun) und den Vertretern einer christlichen boys school sind bereits erfolgt. Morgen frueh geht es weiter in unser eigentliches Projektgebiet, den District Melut und das Dorf Nyeyok. Mit Herbert (Dr. Bronnenmayer) und Ruediger (Dr. Kisling) haben wir ausgezeichnete Reise- und Projektpartner.

Mittwoch, 30. Mai 2007

Tue Gutes und rede darüber - Öffentlichkeitsarbeit in Gemeinden

In den Gemeinden Bad Zell, Saxen und Vorderstoder begleite und berate ich die Arbeitsgruppen "Öffentlichkeitsarbeit". In einem Bürgerbeteiligungsprozess ist es besonders wichtig, gutes Marketing zu betreiben. Im wesentlichen gibt es drei Funktionen der Öffentlichkeitsarbeit zu berücksichtigen:
1) Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema (Lokale Agenda 21)
2) Information über den Stand des Projektes und den weiteren Verlauf
3) Motivation von BürgerInnen

Dazu ist wichtig eine erste umfassende Information an die breite Bevölkerung zu verteilen. Zu dem ist zu jeder Veranstaltung eine Einladung zu gestalten und vorher bzw. nachher in den regionalen Medien zu berichten. Die Entwicklung eines gemeinsamen, verbindenden Logos und Slogans ist eine sehr positive Zusatzaufgabe.
In der Gemeinde Bad Zell (fortgeschrittener Prozess) wird bereits zu den letzten Arbeits-Veranstaltungen eingeladen, in Saxen und Vorderstoder wird mit der ersten Bevölkerungsinformation begonnen.

Mittwoch, 14. März 2007

Werte leben!

In Zeiten einer sich schnell veränderten Gesellschaft und globalen Veränderungen ist die Orientierung an Werten besonders wichtig. Wie sollen wir uns entwickeln? Wie sollen wir leben? Wie sollen wir anderen begegnen und auch führen? Diese Fragen fordern eine vertiefende Beschäftigung mit dem Thema 'Werteorientierung'.
Das Thema beschäftigt mich in letzter Zeit immer mehr und ich möchte, dass sich viel mehr Menschen dazu Gedanken machen. Vielleicht kann ein Wertekongress Gelegenheit geben, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen, mit Experten zu diskutieren und so neue Sichtweisen öffnen. Ich werde dazu einen 'Wertekongress' organisieren und sobald ich näheres weiß bescheid geben.

Donnerstag, 8. März 2007

Flugverzicht und Kerosin-Steuer

Da trauen sich Minister in Richtung Klimaschutz Stellung zu nehmen, schon werden sie von den Kritikern in der Luft zerrissen. Falls jemand einen persönlichen Beitrag leisten möchte, und ich weiß, dass viele Menschen da eine gewisse Ohnmacht verspüren, dann ist es für mich durchaus empfehlenswert auf Fernreisen zu verzichten. Mindestens so empfehlenswert ist es sein eigenes Konsumverhalten zu überlegen (siehe Eintrag "Nachhaltiger Konsum") bzw. zu ändern. Sich für den eigenen Lebensraum (politisch) zu engagieren, als Multiplikator für die Thematik wirken, den Global Marshall Plan unterstützen, auf Ökostrom umsteigen ... diese Liste könnte wohl noch lange weitergeführt werden.

Der Vorschlag eine Kerosin-Steuer einzuführen ist wohl das vernünftigste, das von der Regierung bis dato überlegt worden ist. Natürlich wird sie auf den Verbraucher umgewälzt, auch wird nicht die ganze Steuer für Umweltschutz-Maßnahmen eingesetzt, trotzdem ist sie mehr als notwendig.
Von mir gibts Applaus und volle Unterstützung!

Dienstag, 6. März 2007

Nachhaltiger Konsum

Schon seit einigen Jahren beschäftigt sich das Lebensministerium im Rahmen der Nachhaltigen Wochen mit dem Thema Konsum. Ziel ist es, KonsumentInnen zu sensibilisieren und Bewusstseinsbildung für nachhaltigen Konsum zu betreiben. Wie aber kommt man zu den Menschen. Der Hinweis für regionale-bio-faire Produkte in den Regalen ist eine Möglichkeit. Neben produktbezogenen Maßnahmen sollte der Focus verstärkt auf KonsumentInnen bezogene Maßnahmen gesetzt werden. D. h. auch die Hauptkaufströme für den täglichen Konsum, die neben der Klimarelevanz und Arbeitsplätze auch entscheidend für eine gesicherte Nahversorgung in ländlichen Gemeinden und Regionen sind, sollten besonders beachtet und die Aktionen somit auch stärker auf Gemeindeebene verankert werden. Zudem ist die globale Verantwortung der KonsumentInnen mit ein wichtiger Faktor.
Welche Maßnahmen und Aktionen sind sinnvoll und sollten durchgeführt werden? Ich freue mich über Ideen und Anregungen!