Montag, 2. März 2009

Agenda 21 - Zukunftswerkstatt Vorchdorf

Artikel aus www.vorchdorfonline.at:

Etwa 40 Vorchdorfer trafen sich Samstagvormittag im Saal des GH Ziegelböck zur Zukunftwerkstatt der Agenda21. Unter der Leitung von Herrn Mader und Herrn Hader von der SPES Akademie wurden im ersten Teil auf 15 Flipcharts 15 Fragen zu Vorchdorfs Zukunft "beantwortet". Jeder Teilnehmer konnte seine Meinung dabei einbringen und so kamen hunderte Ideen zusammen.

Nach der Pause wurde dann in 5 Gruppen getrennt auf Bühne, Saal und Galerie weitergearbeitet und jeweils ein Hauptthema als "Baum" mit Früchten (den Ziele), Blüten (Ideen zur Umsetzung) und Blättern (notwendige Voraussetzungen dazu) ausgearbeitet. Diese Themenbäume wurden am Ende nach insgesamt 4 Stunden "Werkstattarbeit" präsentiert. Die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen hier vorgestellt.

Lehrlingsseminar Lagerhaus Traunviertel


Kremsmünster. Zwei Tage lang habe ich 27 Lehrlinge zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Teambildung trainiert. Die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen waren sehr positiv und die Präsentationen zum Abschluss des Seminars (vor den Geschäftsführern) sind sehr gelungen. Laut Geschäftsführer wird es einen Auftrag für ein weiteres Seminar geben.

Montag, 9. Februar 2009

SUDAN 2009 - MiakWadang - Ein Kurzbericht


"Viele Dinge, die wir gesehen haben, sind nicht zu verstehen - das müssen wir auch nicht. Es gibt wohl nichts Schöneres als helfen zu können!"

Wohl behütet zurück aus dem Sudan, ist es nun nicht ganz einfach, die Erlebnisse zu reflektieren, oder einfacher gesagt, das alles zu verdauen.

Diese Projektreise stand im Zeichen zwei wichtiger Schwerpunktthemen von MiakWadang. Dr. Herbert Bronnenmeyer, Dr. Dana Galchis und Mary Ruun leiteten die Dorfklinik in NyeYok und schulten Ärzte im Bereich Ultraschall im Hospital Melut. Die Menschen nahmen stundenlage Fußmärsche, teilweise mit ihren Babys auf sich, um ihre Gesundheit bzw. Krankheit überprüfen zu lassen. Die Herausforderung einer "Dorfklinik" abseits jeglicher Infrastruktur war und ist enorm groß. Allein die vielen Kisten mit Medikamenten von Österreich ins Dorf zu bekommen, war eine administrative Meisterleistung unserer Projektpartner vor Ort. Entscheidend ist aber, dass sehr vielen Menschen geholfen wurde und das Bewusstsein der Menschen für die eigene GESUNDHEIT gestärkt ist.

Lual Ruun (Fieldmanager MiakWadang), Bernhard Gruber (Perma Norikum) und ich arbeiteten im Bereich Permakultur und Regionalentwicklung. Viele Gespräche mit unterschiedlichen aktiven bzw. zukünftigen MiakWadang-Akteuren und mit wichtigen Interessensgruppen haben einiges bewirkt. Die Strukturen innerhalb MiakWadang Sudan sind klarer geworden und potentielle Kooperationspartner haben Interesse gezeigt (UN, Melut County, Department of Forestry etc.).
Weiters haben wir verschiedene Modelle aus der Permakultur gestartet und spannende Impulse und Akzente gesetzt. Ein Demonstrationsgarten für Obst und Gemüse wurde zur Bepflanzung vorbereitet. Schulungen, wie z.B. die Vermehrung von Gehölzen durch Stecklinge, wurden durchgeführt und Baumschutzgitter mit Bambusstecken erstellt. Eine umfassende Planung mit vielen verschiedenen Entwicklungmöglichkeiten im Bereich Landwirtschaft und Permakultur wird in den folgenden Wochen erarbeitet. Diese wichtige Grundlage soll MiakWadang und den Menschen im Dorf in den nächsten Jahren als praktische Handlungsanleitung dienen.

Ein erschreckendes Bild fanden wir beim Besuch in den Getreidefeldern des Dorfes Nyeyok vor. Nahezu das gesamte Dorf verbringt die Monate Jänner und Feber rund drei Fußstunden Nil-Landeinwärts zur Ernte in den Feldern. In mühsamer Handarbeit wird die Hirse geerntet, gedroschen, z.T. gleich verarbeitet bzw. für den Transport ins Dorf fertig gemacht. Die diesjährige Ernte ist gut und lässt hoffen. Prekär ist aber die Trinkwasserversorgung. Die Menschen beziehen ihr Wasser aus einem Sammelbecken (eher Erdloch), welches in der letzten Regenzeit gespeist wurde. Das Wasser ist dreckig, schleimig, stinkt und reichte zum Zeitpunkt unseres Besuches noch für ca. zwei Tage. Das Bild machte uns sehr betroffen und so setzten wir eine kurzfristige Hilfsaktion. Wir organisierten im nächsten Dorf (ölverschmutzte) Kanister, fuhren zum nächsten Bach, reinigten die Kanister, befüllten sie mit Wasser und brachten sie zurück zu den Feldern. Man kann sich fast nicht vorstellen, welch eine Herausforderung und Aufwand diese Aktion war. Als langfristige Hilfe werden von unserem Projektteam Fässer zur Verfügung gestellt und die regelmäßige Befüllung mit Trinkwasser organisiert.

Was aber von dieser Reise bleibt, sind die lachenden, freundlichen Menschen, die durch unsere Präsenz Hoffnung verspüren und uns unglaubliche Kraft geben. Ich bin dankbar und glücklich, für diese Erfahrung, für die Begegnungen, für die Gefühle und die vielen Eindrücke, die ich tief in mir trage.

Dienstag, 20. Jänner 2009

News from Sudan

Find some news on my Facebook Page. Have a look ...

Montag, 12. Jänner 2009

SUDAN 2009 - MiakWadang

Am 18. Jänner geht's für drei Wochen in den Sudan. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Spannung und Freude steigt. Das 5köpfige Team besteht aus Dr. Herbert Bronnenmeyer, Dr. Dana Galchis, Prof. Frithjof Bergmann, Bernhard Gruber und mir. Aufgrund der Teamzusammensetzung teilen sich auch die Schwerpunkte. Einerseits geht's intensiv um Primary Health Care, andererseits werden wir im Sanitär und Landwirtschaftsbereich weiter arbeiten. Besonderes Augenmerk muss auf die Steuerung und den Ablauf des Gesamtprozesses und somit die Arbeit unserer Partnerorganisation vor Ort gelegt werden.

Links zum Projekt:
www.miakwadang.at
Facebook

Voller Elan ins neue Jahr!

SPES hat mich wieder - ich hab SPES wieder! Die Zeit ist rar, der Sudan ruft und viele Termine sollen erledigt werden. Vor allem heißt es nun, den Terminkalender für die Zeit post-Sudan zu füllen. Es schaut gut aus.

Montag, 22. Dezember 2008

Staatlich zertifizierter Trainer

Bildungsforum Linz. Meine berufliche Weiterbildung 2008 stand im Zeichen der Ausbildung zum staatlich zertifizierten Fachtrainer. Am Freitag habe ich die sehr intensive Ausbildung abgeschlossen und bin nun per Brief und Siegel Trainer!

Dienstag, 16. Dezember 2008

Moderations- und Methodentraining mit der Landentwicklung Steiermark


Graz. Im Auftrag der Landentwicklung (LE) Steiermark hab ich ein 2-tägiges Seminar zum Thema Moderation und Methoden für die Gemeinde- und Regionalentwicklung konzipiert und geleitet. In einem sehr abwechslungsreichen Programm haben die MitarbeiterInnen der LE viele Methoden kennen gelernt und diese innerhalb des Seminares angewandt. Das Feedback war hervorragend und ein zweiter Teil im nächsten Jahr wird folgen.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Global Marshall Plan ReferentInnenschulung

Wien. Im Rahmen der regionalen Koordination des Global Marshall Plan haben Christina Buczko und ich eine Seminar mit Workshop für zukünftige ReferentInnen gestaltet und durchgeführt. Neben intensiven fachlichen Input war viel Platz für Erfahrungsaustausch und Diskussion. Nächstes Jahr wird dieses Seminar wieder durchgeführt.

Donnerstag, 27. November 2008

Moderation der Veranstaltung "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Linz. Im Auftrag des Umweltdachverbandes moderierte ich in den Redoutensälen die Ganztagesveranstaltung "Status quo und Perspektiven in der Naturvermittlung". Rund 50 TeilnehmerInnen, ExpertInnen und ReferentInnen waren Garant für einen abwechslungsreichen Ablauf. Durch die Methodenvielfalt (Vorträge, Interviews, Worldcafe) hatten die TeilnehmerInnen viel Raum für persönliche Gespräche und Anregungen.

Seminar und Workshop "Nachhaltigkeit auf den Punkt gebracht"

Wien, BOKU. Ein Vortrag mit spannenden Workshop machte ich beim Ökosozialen Studierendenforum in Wien. Ziel war es die Inhalte des Global Marshall Plans zu vertiefen und konkrete Projektideen für die StudentInnen zu entwickeln. Spannende Diskussionen und eine Vielzahl an kreativen Projektideen waren das Ergebnis.

Dienstag, 18. November 2008

Von Funken und Fröschen

Eine Reportage über einen ungewöhnlichen Vortrag
(aus der Umweltzeitung 11/08)

Ein altes Schloss mit meterdicken Mauern, ein Vortrag hinter uns, bei dem einige mit dem Schlaf gekämpft haben. In der Pause taucht ein „junger Bart“ auf, macht Small-Talk mit einigen Teilnehmern und dann: „ich will mich noch vorbereiten“
Er setzt sich hin und studiert NICHT seine Unterlagen und schaut NICHT in seinen Laptop. Nein, er sitzt da und beobachtet die Teilnehmer.

Zum Brennen bringen
Dann steht er auf, Gestik und Mimik beweisen: er glaubt an das was er sagt. Er sprüht vor Begeisterung, wenn er erzählt, wie er Menschen dazu gebracht hat, ihre Gemeinde zu gestalten. Wie es ihm gelungen ist, sie „zum Brennen“ zu bringen.
Und dann die Vorstellrunde. Ein Seelenstriptease. Jeder merkt: es brennt etwas in den Teilnehmern. Die Voraussetzung, um einen Funken zum überspringen zu bringen.
Er spricht wenig von Sachen, er spricht von Visionen, vom Spaß, gemeinsam Visionen zu entwickeln. Er ermutigt uns, Zwischenergebnisse öffentlich zu machen. Das baut Ängste ab und macht neugierig, auch mit zu machen. Und: ja keine Angst vor Ideenklau.
Im Gegenteil, vielleicht setzen andere die Idee um, es ist trotzdem Dein Verdienst. Die üblichen Klischees von Parteipolitik vergisst man da einfach.

Es macht Sinn
Er bringt das Zitat von Saint-Exupery vom Schiffe bauen und von der Hoffnung, dass es SINN macht, egal wie es ausgeht. Damit fällt der Erfolgsdruck weg. Auch ein Workshop mit nur 2 Teilnehmern bringt was. Das ist beruhigend. Er versteht es, uns zu motivieren. Und zeigt uns damit, wie auch wir Mitarbeiter motivieren können.
Von der „Vorbereitung“ bis zum Schlusssatz merke ich: Wir sind
ihm wichtig und er traut uns viel zu. Wahrscheinlich ist diese Wertschätzung der Schlüssel zum Erfolg. Zum Schluss erzählt er die Geschichte vom Froschrennen auf
den hohen Turm. Alle Zuschauer sind überzeugt, dass es ohnehin keiner schaffen wird und schreien das den Teilnehmen zu. Das demotierviert sie und einer nach dem anderen
gibt auf. Nur einer nicht. Er schafft, was ihm keiner zugetraut hat. Und beim Siegerinterview die Frage: wie hast du das schaffen können.
Er gibt keine Antwort, auch nicht auf wiederholtes Nachfragen. Er hat die Frage nicht gehört, weil er taub ist. Er hat daher beim Rennen die demotivierenden Zurufe der Zuschauer nicht gehört.
Die Botschaft ist: Tun wir, was wir uns selbst zutrauen und lassen wir uns nicht von den Skeptikern bremsen. Und: vermeintliche Schwächen können der entscheidende
Vorteil sein. Es war herrlich ihm zuzuhören, und irgendwie beneide ich ihn.
Weil es ihm gelungen ist, den für ihn optimalen Beruf zu haben und mir nicht.
Aber vielleicht werde ich das nun ändern.

Artikel von Ernst Sperl

Montag, 10. November 2008

Lainer & Linhart in Vorderstoder


Vorderstoder. Im Rahmen der Agenda 21 haben wir in Vorderstoder die beiden Top-Kabarettisten Lainer & Linhart mit ihrem Nachhaltigkeitskabarett "Später ist vorbei" engagiert. In einem vollen Veranstaltungssaal mit tollen regionalen Buffet haben die beiden Protagonisten die Zuschauer eineinhalb Stunden zum brüllen gebracht. Sehr empfehlenswert ...!

Vortrag bei der Seminarreihe "Umweltexpert/innen in Gemeinden

Kefermarkt. Beim Fachseminar "Umweltpolitik und Öffentlichkeitsarbeit" habe ich unter dem Titel "Wenn der Funke überspringen soll - MItglieder von Arbeitskreisen und Entscheidungsträger für neue Projekte begeistern, Beispiele und Praxistipps" referiert bzw. die TeilnehmerInnen unterhalten. Begeisterung, Motivation und Hoffnung waren danach spürbar.

Sonntag, 2. November 2008

Global Marshall Plan - Vortrag und Coaching in Lienz

Lienz. Vom Bildungshaus Osttirol eingeladen habe ich einen Vortrag mit anschließendem Coaching zum Thema Globalisierung, wie trifft es uns und was können wir für eine bessere Welt beitragen, gemacht.
Das Bildungshaus Osttirol ist eine Vorzeigeeinrichtung für ganzheitliche Themen. Für ein ziemlich kleines Einzugsgebiet gibt es ein tolles Jahresprogramm mit sehr vielen unterschiedlichen Bildungsangeboten.