Dienstag, 12. Mai 2009

Global Marshall Plan Acadamy - Abschluss in Schlierbach

Schlierbach. Nach Hamburg, Augsburg und Karlsruhe fand dieses Wochenende in der SPES Zukunftsakademie Schlierbach das Abschlussmodul der Global Marshall Plan Acadamy statt. 15 TeilnehmerInnen aus Deutschland und Österreich wurden dabei zu MultiplikatorInnen zu den Themen rund um den Global Marshall Plan ausgebildet. Die Inhalte reichten von Methoden- und Argumentationstraining über Kommunikation und Wahrnehmung bis hin zu Projektmanagement und Präsentation eines eigenen Themas.

Der nächste Durchgang der Global Marshall Plan Acadamy ist für Herbst/Frühjahr 09/10 geplant.

Dienstag, 5. Mai 2009

Start der Stadtagenda 21 Laakirchen

Laakirchen. Im Rahmen eines ersten Treffens des sogenannten Vorbereitungsteams haben wir die Stadtagenda 21 Laakirchen erfolgreich gestartet. Der erste Schritt wird eine umfassende Analyse der Stadt mit BürgerInnenbeteilung sein. Mit dem Instrument "Zukunftspanorama (c) SPES" werden wir eine Befragung durchführen und diese als Grundlage für den Leitbildprozess verwenden. Der Startschuss für eine spannende Arbeit ...

Freitag, 24. April 2009

Vortrag "FAIR.änderung.möglich"

Ottnang/H. Das KBW hat mich zu einem Vortrag über Aktuelles zur Wirtschaftskrise, zur globalen Situation im Allgemeinen und welchen Einfluss wir darauf haben, eingeladen. Natürlich durfte MiakWadang/Sudan nicht fehlen. Ein toller Abend mit einer sehr spannenden Diskussion im Anschluss!

Sonntag, 5. April 2009

Schweden ... Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit

Bei meinen Recherchen für den nahenden Urlaub in Stockholm bin ich auf spannende Sustainability-Pages gestoßen ... viel Interessantes zum "surfen". [mehr]

Freitag, 3. April 2009

Ökosoziales Pflichtenheft für die G-20

Ein "Die Presse" Gastkommentar von Klemens Riegler, Geschäftsführer des Ökosozialen Forums. [mehr]

Donnerstag, 2. April 2009

Web 2.0 und Nachhaltigkeit - Zum Weiterlesen ...

Web 2.0: Die Kraft der Vielen. Web 2.0 ist in aller Munde. Spätestens nach dem fulminanten Wahlkampf von Obama, den er zum großen Teil durch den Einsatz der neuesten Web 2.0 Dienste gewonnen hat, kann diese kulturverändernde Kraft des Internet nicht mehr unterschätzt werden. [mehr]

Dienstag, 31. März 2009

Netzwerk-Land: Auftaktveranstaltung in Wien

Austria Center Vienna: Der Einladung zur Startveranstaltung des Neztwerk-Land sind mehr als 300 interessierte und aktive Menschen gefolgt. Hochkarätige Vorträge haben für spannende Diskussionen und Wissenserweiterung gesorgt. Meine Aufgabe war es eine von 5 Arbeitgruppen zu moderieren. Ein Impuls von Prof. Ika Darnhofer und ein "World-Cafe" haben für vielfältige Ergebnisse gesorgt.

Dorferneuerung - Moderation der Vereinsklausur

Waizenkirchen. Der Verein "L(i)ebenswertes Waizenkirchen - Dorferneuerung" hat mich für die Moderation ihrer Startklausur und für eine mögliche Prozessplanung engagiert. Der Output kann sich sehen lassen.

Vortrag "FAIR.änderung.möglich"

Naturpark Obst-Hügelland. Mein Vortrag zum Thema rund um Globalsierung und was bedeutet das für uns, hat in St. Marienkirchen/Polsenz für spannende Diskussionen gesorgt.

Agenda 21 - Diverse Veranstaltungen

Start des Agenda 21 - Prozesses in Altmünster; Abschlussveranstaltung mit Prästentation in Michaelnbach; Zukunftsdialoge in Vorchdorf.

Freitag, 13. März 2009

Montag, 9. März 2009

BÄKO Österreich - Lehrlingsseminar

Linz. Ein 2-tages Seminar mit Lehrlingen und jungen Angestellten habe ich bei der BÄKO Genossenschaft sehr erfolgreich durchgeführt. Themen waren: Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Teamentwicklung und unternehmerisch Denken. Im Herbst gibt es einen weiteren Auftrag.

Montag, 2. März 2009

Agenda 21 - Zukunftswerkstatt Vorchdorf

Artikel aus www.vorchdorfonline.at:

Etwa 40 Vorchdorfer trafen sich Samstagvormittag im Saal des GH Ziegelböck zur Zukunftwerkstatt der Agenda21. Unter der Leitung von Herrn Mader und Herrn Hader von der SPES Akademie wurden im ersten Teil auf 15 Flipcharts 15 Fragen zu Vorchdorfs Zukunft "beantwortet". Jeder Teilnehmer konnte seine Meinung dabei einbringen und so kamen hunderte Ideen zusammen.

Nach der Pause wurde dann in 5 Gruppen getrennt auf Bühne, Saal und Galerie weitergearbeitet und jeweils ein Hauptthema als "Baum" mit Früchten (den Ziele), Blüten (Ideen zur Umsetzung) und Blättern (notwendige Voraussetzungen dazu) ausgearbeitet. Diese Themenbäume wurden am Ende nach insgesamt 4 Stunden "Werkstattarbeit" präsentiert. Die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen hier vorgestellt.

Lehrlingsseminar Lagerhaus Traunviertel


Kremsmünster. Zwei Tage lang habe ich 27 Lehrlinge zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Teambildung trainiert. Die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen waren sehr positiv und die Präsentationen zum Abschluss des Seminars (vor den Geschäftsführern) sind sehr gelungen. Laut Geschäftsführer wird es einen Auftrag für ein weiteres Seminar geben.

Montag, 9. Februar 2009

SUDAN 2009 - MiakWadang - Ein Kurzbericht


"Viele Dinge, die wir gesehen haben, sind nicht zu verstehen - das müssen wir auch nicht. Es gibt wohl nichts Schöneres als helfen zu können!"

Wohl behütet zurück aus dem Sudan, ist es nun nicht ganz einfach, die Erlebnisse zu reflektieren, oder einfacher gesagt, das alles zu verdauen.

Diese Projektreise stand im Zeichen zwei wichtiger Schwerpunktthemen von MiakWadang. Dr. Herbert Bronnenmeyer, Dr. Dana Galchis und Mary Ruun leiteten die Dorfklinik in NyeYok und schulten Ärzte im Bereich Ultraschall im Hospital Melut. Die Menschen nahmen stundenlage Fußmärsche, teilweise mit ihren Babys auf sich, um ihre Gesundheit bzw. Krankheit überprüfen zu lassen. Die Herausforderung einer "Dorfklinik" abseits jeglicher Infrastruktur war und ist enorm groß. Allein die vielen Kisten mit Medikamenten von Österreich ins Dorf zu bekommen, war eine administrative Meisterleistung unserer Projektpartner vor Ort. Entscheidend ist aber, dass sehr vielen Menschen geholfen wurde und das Bewusstsein der Menschen für die eigene GESUNDHEIT gestärkt ist.

Lual Ruun (Fieldmanager MiakWadang), Bernhard Gruber (Perma Norikum) und ich arbeiteten im Bereich Permakultur und Regionalentwicklung. Viele Gespräche mit unterschiedlichen aktiven bzw. zukünftigen MiakWadang-Akteuren und mit wichtigen Interessensgruppen haben einiges bewirkt. Die Strukturen innerhalb MiakWadang Sudan sind klarer geworden und potentielle Kooperationspartner haben Interesse gezeigt (UN, Melut County, Department of Forestry etc.).
Weiters haben wir verschiedene Modelle aus der Permakultur gestartet und spannende Impulse und Akzente gesetzt. Ein Demonstrationsgarten für Obst und Gemüse wurde zur Bepflanzung vorbereitet. Schulungen, wie z.B. die Vermehrung von Gehölzen durch Stecklinge, wurden durchgeführt und Baumschutzgitter mit Bambusstecken erstellt. Eine umfassende Planung mit vielen verschiedenen Entwicklungmöglichkeiten im Bereich Landwirtschaft und Permakultur wird in den folgenden Wochen erarbeitet. Diese wichtige Grundlage soll MiakWadang und den Menschen im Dorf in den nächsten Jahren als praktische Handlungsanleitung dienen.

Ein erschreckendes Bild fanden wir beim Besuch in den Getreidefeldern des Dorfes Nyeyok vor. Nahezu das gesamte Dorf verbringt die Monate Jänner und Feber rund drei Fußstunden Nil-Landeinwärts zur Ernte in den Feldern. In mühsamer Handarbeit wird die Hirse geerntet, gedroschen, z.T. gleich verarbeitet bzw. für den Transport ins Dorf fertig gemacht. Die diesjährige Ernte ist gut und lässt hoffen. Prekär ist aber die Trinkwasserversorgung. Die Menschen beziehen ihr Wasser aus einem Sammelbecken (eher Erdloch), welches in der letzten Regenzeit gespeist wurde. Das Wasser ist dreckig, schleimig, stinkt und reichte zum Zeitpunkt unseres Besuches noch für ca. zwei Tage. Das Bild machte uns sehr betroffen und so setzten wir eine kurzfristige Hilfsaktion. Wir organisierten im nächsten Dorf (ölverschmutzte) Kanister, fuhren zum nächsten Bach, reinigten die Kanister, befüllten sie mit Wasser und brachten sie zurück zu den Feldern. Man kann sich fast nicht vorstellen, welch eine Herausforderung und Aufwand diese Aktion war. Als langfristige Hilfe werden von unserem Projektteam Fässer zur Verfügung gestellt und die regelmäßige Befüllung mit Trinkwasser organisiert.

Was aber von dieser Reise bleibt, sind die lachenden, freundlichen Menschen, die durch unsere Präsenz Hoffnung verspüren und uns unglaubliche Kraft geben. Ich bin dankbar und glücklich, für diese Erfahrung, für die Begegnungen, für die Gefühle und die vielen Eindrücke, die ich tief in mir trage.