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Informationen, Erfolge und Gedanken meiner Arbeit

(Matznetter, Raidl, Tumpel, Ditz)
Alpbach. Die diesjährigen Reformgespräche standen unter dem Motto "Steuern in Richtung Nachhaltigkeit". Das Who is Who der Politik- und Finanzszene aus Österreich hat sich eingefunden um Visionen für die Zukunft des Steuersysetms zu diskutieren. Der einhellige Tenor war, dass der Faktor Arbeit niedriger besteuert werden muss. Molterer, Matznetter, Ditz und co sprachen sie klar dafür aus, dass das Leistungseinkommen niedriger besteuert sein muss als das Vermögenseinkommen. Zur Zeit ist das Gegenteil der Fall. Zudem muss die Steuerquote gesenkt werden. Österreich ist mit eine Steuerquote von rund 43% im europ. Spitzenfeld.
Im Bereich der Ökologisierung des Steuersystems hat Österreich noch sehr viel Aufholbedarf. Minister Pröll unterstrich zwar klar die Erfordernis - konkrete politische Aktionen waren aber nicht erkennbar - obwohl es genügend Möglichkeiten gäbe. Ruperta Lichenecker (Die Grünen) hat ihrerseits das ökosoziale Steuersystem der Grünen vorgestellt. In verschiedenen Working Groups wurden diese Themen weiterdiskutiert und bearbeitet.
Fazit: Die Reformgespräche waren meiner Meinung nach inhaltlich sehr gut, wenngleich man sich fragen muss "was bleibt?". Positiv stimmt es mich, dass die Thematik auf höchster Ebene breit diskutiert wird und damit auch der Druck auf die EntscheidungsträgerInnen, nachhaltig zu handeln, immer mehr wächst.
Oberschlierbach, Alpbach. Das erste Wochenende in unserem neuen Haus tat uns gut, wenngleich auch noch eine Menge Arbeit ansteht.
Heute geht's zum Europäischen Forum Alpbach. Thema bei den diesjährigen Reformgesprächen ist "Steuern in Richtung Nachhaltigkeit". Dieses Thema ist auch ein Schwerpunkt des Ökosozialen Forum Österreich und ich bin schon sehr gespannt in welche Richtung die Diskussionen und Impulse von und mit Molterer, Pröll und Co gehen werden.
Gestern fand in der SPES Akademie und im Genusszentrum des Stiftes Schlierbach das 1. SPES Sommergespräch statt.
Unsere Impulsgeber waren:
Frithjof Bergmann (Prof. in den USA, Neue Arbeit - Neue Kultur)
Andreas Gebhardt (Prof. an der FH Aachen, Rapid Prototyping)
Johannes Haimrath (Vorsitzender Club of Budapest)
Frithjof Finkbeiner (Koordinator der Stiftung Weltvertrag und Global Marshall Plan)
Ein intensives Meeting am Nachmittag zwischen den oben genannten Personen, dem Ökosozialen Forum Europa und SPES lässt auf spannende Weiterarbeit hoffen.
Am Abend begrüßten wir rund 30 geladene Gäste zu einer spannenden Gesprächsrunde in angenehmer Atmosphäre. Die Themen "Zukunft der Arbeit" und "Globalisierung - Regionalsierung" bieteten heiße Diskussionen.
Im Sommer ist Zeit für Veränderungen und so werden wir unsere Wohnsituation gravierend ändern. Wir ziehen im August einige hundert Höhenmeter hinauf nach Oberschlierbach und mieten dort einen Großteil des Hofes "Schiefergut". Unser "neuer" Bauernhof (Baujahr 1492) bietet uns viel Platz für allmögliche Tätigkeiten in und um das Haus. Ein großer Innenhof, ein noch viel größerer Garten, eine Werkstatt etc. wartet auf Pflege, Muse und Genuss.
Prambachkirchen. Zum Start der Lokalen Agenda 21 hat ein kleines Team eine Startveranstaltung organisiert und durchgeführt. Das Motto "verrückt" steht für etwas Verrücktheit und für verrücken, sprich einen Perspektivenwechsel.
Über 120 Menschen wurden und waren begeistert durch feinsten Jazz, Sketches, Impulsvortrag, Gewinnspiel, Mitgefangenenchor und eines verrückten Buffets, das von Weihnachtskeks über Faschingskrapfen bis zu Ostereiern alles geboten hat.
Meine Aufgabe war es, die Veranstaltung zu moderieren und einen Impuls über Agenda 21 zu halten.
Mehrere höhere Schulen aus Wörgl haben sich in ihrer letzten Schulewoche mit dem Global Marshall Plan beschäftigt. Im Rahmen eines Workshoptages wurden die Themen „Globalisierung und Entwicklungszusammenarbeit“, „Die Macht der KonsumentInnen“ und „Die Zukunft der Arbeit“ angeboten und mit den SchülerInnen durchgearbeitet. Einen Tanzperformance zum mitmachen wurde von einer Trommelgruppe aus dem Senegal geboten. Ich habe den Workshop "Die Macht der KonsumentInnen" geleitet und unter anderem das Konzept des Ökologischen Fußabdruckes behandelt.
Vorderstoder. Im Rahmen der von mir begleiteten Agenda 21 in Vorderstoder hat sich eine Projektgruppe intensiv dem Thema Wandern angenommen. Vorderstoder, einer der meiner Meinung nach landschaftlich schönsten Gemeinden Oberösterreichs, hat sich im Leitbild vorgenommen, das Miteinander zu stärken. Die Gipfelkreuzweihe am Tamberg hat dieses Ziel (neben weiteren) absolut erfüllt. Eine tolle Stimmung, viel Gemeinsamkeiten und eine berührende Weihe werden lange in Erinnerung bleiben.
Fotos gibt's hier ...
Die letzten Tage vor den Sommerferien werden auch in den Gemeinden noch für Prästenationen und Strategietreffen genützt. Karlo Hujber und ich haben in Sarleinsbach unser Ideen- und Impulskonzept für ein "Kompetenzzentrum für nachhaltiges Leben und Wirtschaften" präsentiert (mit sehr positiven Rückmeldungen) und in Michaelenbach habe ich mit dem Kernteam noch die nächsten Schritte im Agenda 21 Prozess festgelegt. Spannende und lustige Sommeraktionen werden folgen.

Eine Suchanfrage bei Google braucht ca. soviel Strom wie eine Glühbirne in einer Stunde (Energiebedarf soll v.a. durch den enormen Kühlbedarf der Server entstehen).
www.ecocho.com ist eine neue Suchmaschine (wie google). Die pflanzen für ca. 1.000 Suchabfragen 2 Bäume um co2-neutral zu agieren.
Das ganze funktioniert wie google, aber halt ein bisschen "grüner". D.h. wenn du im internet was suchst, einfach www.ecocho.com statt google verwenden.
Am Freitag hat das 2. oö. Netzwerktreffen der Global Marshall Plan Inititative in Steinbach an der Steyr stattgefunden. Hauptreferent war Dr. Christoph Mülleder, Leiter der Caritas Auslandshilfe OÖ, zum Thema "Caritas .bewegt .Fairänderung - Wie die Caritas versucht, in OÖ und weltweit einen Beitrag zu einer Welt in Balance zu leisten".
Nach dem Vortrag und kurzer Diskussion bekamen die TeilnehmerInnen die Möglichkeit verschiedene Aktivitäten kennen zu lernen und diese zu diskutieren. MiakWadang (EZA Projekt im Süd-Sudan), FAIR.änderung.möglich (Vortragsmöglichkeit zum Thema Globale Gerechtigkeit und lokale Handlungsmöglichkeiten) und der Status quo der Finanztransaktionssteuer wurden prästentiert.
Ein gemeinsamen Buffet und anregende Gespräche rundeden die Veranstaltung ab.
Im Rahmen der Lokalen Agenda 21 haben wir einen Zukunftsstammtsich durchgeführt. Nach er Präsentation der bisherigen Ergebnisse hatten alle TeilnehmerInnen einerseits die Möglichkeit sich den sechs Schwerpunktthemen noch einmal ausführlich zu widmen. Andererseits wurden die bereits erarbeiteten Ziele und Visione in Kleingruppen (Zukunftsstammtsichen) Maßnahmen entwickelt und konkretisiert. Die daraus entstandenen Projektideen werden im Herbst im Rahmen einer Projektwerkstatt startklar gemacht.
Labels: Agenda 21
Der Verein "Städtefreundschaft Pedra Badejo - Leibnitz" kooperiert seit 25 Jahren mit der kapverdischen Partnerstadt Pedra Bedajo. Zu diesem Anlass hat der Verein eine 2-tägige Veranstaltung organisiert.
Meine Aufgabe war es die Arbeitsgruppe "Handlungsmöglichkeiten von Institutionen die den Nord-Süd-Ost-Dialog solidarisch unterstützen und so zu mehr globaler Fairness beitragen" zu leiten. Nach einem Impuls und Diskussion erarbeiteten wir gemeinsam Möglichkeiten für Gemeinden, Bildungseinrichtungen und Vereine.
Labels: Global Marshall Plan