Sonntag, 10. Februar 2008

Global Marshall Plan Vortrag bei den Lions

Schlierbach. Der Lions Club Kirchdorf trifft sich regelmäßig zum Clubabend im SPES ÖkoHotel. Am Freitag war das Schwerpunktthema Globalisierung und der Global Marshall Plan. Mit meinem Vortrag entfachte ich eine heiße und spannende Diskussion. Der "Wirtschaft" die derzeitigen globalen Entwicklungen und Möglichkeiten der Veränderung vor Augen zu führen ist sehr herausfordernd.

Dienstag, 5. Februar 2008

NEUE Rubrik: Podcast

Da ich selber gerne Podcast höre, werde ich ab nun von Zeit zu Zeit meine Favoriten in einer eigenen Rubrik empfehlen (siehe Rechte Leiste "Podcast"). Ich freue mich auch über Tipps.

Zum Start: Ein guter Podcast vom IUFE zum Thema "Globale Verantwortung".

Gutes Hören!

Montag, 28. Jänner 2008

MiakWadang - Reisebericht


Gut und gesund zurück in Österreich gilt es jetzt die nahezu unglaublich vielen Eindrücke, Erlebnisse, Gespräche, Bekanntschaften mit Menschen etc. zu reflektieren und verarbeiten. Ich werde mir immer mehr über das Privileg bewusst, was ich in den letzten Tagen erleben durfte, welche Menschen ich kennenlernen durfte und zu erfahren, wie wenig man eigentlich für ein glückliches Leben braucht. Es wird schwierig dies alles in Worten und Bilder weiterzugeben.

Das Projekt "MiakWadang" ist diese Woche sehr konkret geworden. Die Gespräche im Projektgebiet waren besonders effizient und ergebnisorientiert. Dies war auch Voraussetzung für die wichtigen nächsten Entscheidungen und Schritte.


Fotos von der Reise gibts hier!

Kurz zusammengefasst die nächsten Aktionen die alle gemeinsam mit den Bewohnern von Nyeyok und den Projektpartern vor Ort durchgeführt werden:

1) Mühle: Im Dorf wird eine große Getreidemühle montiert. Diese befindet sich in der Verantwortung der Frauen. Dazu wurde bereits ein Komittee und eine Verantwortliche gewählt. Die Frauen werden dadurch viel Zeit sparen und diese zum lernen von Lesen und Schreiben von Dinka und Englisch nutzen.
2) Schmuck: Wir liefern die Materialien die für den traditionellen Schmuck der Dinka notwendig sind. Die Frauen werden den Schmuck anfertigen und gemeinsm mit uns verkaufen.
3) Wasserpumpe: Für eine erfolgreiche Landwirtschaft ist ein gutes Bewässerungsystem notwendig. Wir liefern dazu eine Wasserpumpe und werden gemeinsam mit den Männern im Dorf ein Versuchsmodell anlegen. Dieses soll die Menschen von Nyeyok dazu anregen, selbst einen Garten anzulegen.
4) Kuhställe: In letzter Zeit sind viele Kühe im Dorf aufgrund einer unbekannten Krankheit gestorben. Vor dem Krieg war es üblich, die Kühe über die Nacht in Ställe zu geben und durch mehrer Feuerstellen und den dadurch entstehenden Rauch die Tiere von Krankheitsübtragungen durch Stechmücken zu schützen. Die Männer werden in den kommenden Wochen und Monaten wieder beginnen, solche Ställe zu bauen.
5) MiakWadang Häuser: Für weitere und vor allem längere Besuche von Projektteams braucht es im Dorf Häuser. Die Männer bauen dazu drei traditionelle Dinka-Häuser und ein kleines Lagerhaus.

Das zurzeit größte Problem ist der Hunger. Die letzte Ernte ist aufgrund von Regen und Hochwasser nahezu komplett ausgefallen. Um den ersten Hunger zu stillen und damit die Voraussetzung zur Erfüllung der oben genannten Punkte zu schaffen, werden wir eine erste Hilfslieferung von Getreide und Fischermaterial veranlassen. Als Gegenleistung werden die Männer in Nyeyok die Ställe und die MiakWadang Häuser bauen. Zusätzlich bekommen Sie für die nächste Anbauperiode Saatgut zur Verfügung gestellt. Diese müssen sie bei erfolgreicher Ernte wieder an MiakWadang zurückzahlen.


Die nächste Projektreise nach Nyeyok wird im Juli erfolgen. Ob ich wieder vor Ort mit dabei bin kann ich heute noch nicht sagen - obwohl ich davon Träume mit den Menschen im Dorf einen Versuchsgarten anzulgen.
Wir, das Projektteam und der Verein MiakWadang freuen uns über jede Art der Beteiligung, egal ob monetär, persönlich, in Gedanken ...

Freitag, 25. Jänner 2008

Zurueck in Khartoum

Wir sind wieder gut in Khartoum angekommen. Die Tage in Melut und Nyeyok waren sehr spannend und erfolgreich. Zwischen Khartoum und Melut liegen Welten dazwischen sowie von Melut nach Nyeyok ist es nocheinmal ein riesen Sprung. Wir wurden in Nyeyok sehr gut aufgenommen und haben gute Gespraeche, Interviews und Besichtungen gemacht. Die Menschen wollen dort eine langsame, kontinuierliche Entwicklung die diese selbst in die Hand nehmen. Aufgrund der grossen Ueberschwemmungen im letzten Jahr ist die letzte Ernte sehr schwach ausgefallen und der Hunger sehr gross. Wir werden nun die restliche Zeit in Khartoum nuetzen die die ersten konkreten Aktionen vorbereiten. Konkret geht es dabei um eine erste Lieferung von Getreide um den Hunger zu stillen, eine Muehle, eine Wasserpumpe und Material fuer Fischernetze. Die Menschen in Nyeyok haben im Gegenzug einige Dinge versprochen, fuer die sie verantwortlich sind. Mehr dazu naechste Woche.

Sonntag, 20. Jänner 2008

Kurzer Lagebericht

Gut in Khartoum angekommen haben wir sehr viele Eindruecke zu verarbeiten. Erste Gespraeche mit dem Minister for Humanitairian affairs!!! (vormals Praesidentenberater Dr. Haruun) und den Vertretern einer christlichen boys school sind bereits erfolgt. Morgen frueh geht es weiter in unser eigentliches Projektgebiet, den District Melut und das Dorf Nyeyok. Mit Herbert (Dr. Bronnenmayer) und Ruediger (Dr. Kisling) haben wir ausgezeichnete Reise- und Projektpartner.

Freitag, 18. Jänner 2008

MiakWadang: Projektreise SUDAN - Es geht los!


Heute geht's los in Richtung Sudan. Unsere erste Station ist am Samstag Khartoum. Wir treffen uns mit Dr. Haruun Ruun, südsudanesischer Präsidentenberater und Projektleiter vor Ort, für erste Gespräche und Vorbereitungen im Einsatzgebiet und werden bis Montag früh bei ihm wohnen. Dann geht es weiter in den Süd-Sudan. Von Paloich nach Melut und weiter in unser Projektdorf Nyeyok. Mary (die Frau von Dr. Ruun) und Lual (sein Sohn)werden uns begleiten. Wir werden dort unsere Arbeit in Form von Einzelgesprächen, Focusgruppen-Interviews und Besichtigung von noch vorhandener Infrastruktur durchführen. Am Samstag fliegen wir für ein weiteres Treffen mit Dr. Ruun wieder nach Khartoum und am Sonntag via Addis Abeba zurück nach Wien.
Mit mir auf den Weg machen sich Herbert Bronnenmayer (Projektleiter und Mediziner), Rüdiger Kisling (Primar am AKH Linz) und Peter Jungmeier (Regionalmanager, SPES Akademie)

Startveranstaltung zum Impulskonezpt "Kompetenzzentrum für ein nachhaltiges Leben und Wirtschaften"

Sarleinsbach. Ein großer Andrang herrschte bei der Startveranstaltung zum Impulskonzept. Gemeinsam mit Karlo Hujber und Karin Traxler (RMOÖ) haben wir der Zielgruppe (Wirtschaft, Schule, Vereine, Organisationen) einen kleinen Einblick gegeben, was man von einer Beteiligung erwarten kann. Gute Gespräche und die positive Stimmung lassen auf ein gutes Projekt hoffen.

Samstag, 5. Jänner 2008

Prosit Neujahr in Moskau


Eine tolle Reise, eine spannende Stadt, eine super Gruppe ... Bilder gibts hier:

Samstag, 29. Dezember 2007

Ein sehr spannendes, erfolgreiches Jahr geht zu Ende!


Bevor das neue (Arbeits-)Jahr startet gehts noch für eine Woche nach Moskau auf Urlaub. Aus dem geplanten Relax-Urlaub irgendwo südlich von Österreich wurde also ein Abenteuertrip mit zehn Freunden in den rauhen Norden.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Zusammenarbeit mit dem Ökosozialen Forum Europa, Regionale Koordination des Global Marshall Plans in Österreich

Für das Jahr 2008 werde ich die Regionale Koordination des Global Marshall Plans in Österreich für das Ökosoziale Forum Europa übernehmen. 1,5 Tage pro Woche werden ich und meine KollegInnen für diese Aufgabe tätig sein.

Projektstart SUSDAN


"Sustainable Developement in the South Sudan". Im Jänner fahre ich mit zwei Ärzten und einen Kollegen in den Sudan (Distrikt Melut). Dieses Projekt der Entwicklungszusammenarbeit soll den Boden für weitere Schritte aufbereiten und die Bedürfnisse der Menschen in die zukünftige Planung mit einfließen lassen.

Projektziele:
* Klärung und Darstellung der Ausgangssituation für ein derartiges Projekt im Distrikt Melut.
* Identifizierung der Schlüsselpersonen vor Ort und Kontaktaufnahme gemeinsam mit Dr. Ruun und dem Verein „Miak Wadang Sudan“.
* Klärung des Kooperationsbedarfs und –modus.
* Definition gemeinsamer Handlungsfelder und Arbeitsschwerpunkte.
* Entscheidung über eine langfristige Zusammenarbeit der Beteiligten.
* Erste Schritte für eine bottom-up Prozess und Planung eines langfristigen bottom-up Entwicklungsprozesses im Distrikt Melut.

Vortrag zum Global Marshall Plan und Workshop in der HAK Wels

Gemeinsam mit dem RM Wels und der HAK habe ich einen Vortrag über den Global Marshall Plan gehalten. Anhand von vier Themen haben wir in Gruppen Handlungsmöglichkeiten erarbeitet und diskutiert.

FAIR.änderung.möglich - Ein Projekt zur Multiplikation des Global Marshall Plans

Nach einem Termin mit LR Anschober ist es nun fix. Ab Jänner 08 starten wir ein Bewusstseinsbildungsprojekt zum Global Marshall Plan. In einer Pilotphase werden wir in Gemeinden, Vereinen, Schulen, Organisationen etc. Vorträge halten und konkrete Maßnahmen erarbeiten.

Diverse Treffen mit Kernteams, Team Öffentlichkeitsarbeit ...

... Projektwerkstatt Vorderstoder, Impulskonzept Sarleinsbach, LA 21 Schlierbach, Caritas Kirchdorf etc. zeichnen einen intensiven Herbst.

Diverse Treffen mit Kernteams, Team Öffentlichkeitsarbeit ...

Projektwerkstatt Vorderstoder, LA 21 Schlierbach, etc. zeichnen einen intensiven November/Dezember.