Montag, 25. Juni 2007

UNESCO-Auszeichnung für unser Projekt "Lerntourismus - Gemeinden und Regionen entwickeln Zukunft"



Das Leader+ Projekt "Lerntourismus - Gemeinden und Regionen entwickeln Zukunft" wurde von der UNESCO als offizielles Projekt der UNO-Dakade "Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Dieses Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative des Oö. Verein für Entwicklungsförderung, Nationalpark Kalkalpen, Tourismusverein Schlierbach und Steyertal, Landgasthof Klausner, Feriendorf GmbH. und der SPES Akademie Schlierbach.
Prof. Sandor Gyori-Nagy (Vzepräsident des Ökosozialen Forum Europs), Karl Sieghartsleitner (Oö. Verein für Entwicklungsförderung) und ich präsentierten unser Projekt und nahmen die Auszeichnung in der Wiener Urania entgegen.

Weiter Informationen auf www.europeanbestpractice.com

Freitag, 22. Juni 2007

Präsentation der Wirtschaftsagenda 21

Im Rahmen der Gemeinderatssitzungen in Grünburg sowie in Molln, habe ich die wesentlichen Eckpfeiler und Inhalte der "Wirtschaftsagenda 21 Molln-Leonstein" präsentiert. Welchen Hintergrund hat das Projekt, wie ist die Organisationsstrukutr aufgebaut, was sind die Inhalte des Leitbildes und was heißt das für die Gemeinde und für den Gemeinderat. Jeweils eine Arbeitskreisleiterin aus Grünburg und aus Molln haben mich begleitet und die Umsetzungsplanung erläutert.

Freitag, 15. Juni 2007

Moderation des Global Marshall Plan Parntertreffen Österreich



Am Donnerstag den 14. Juni hatte ich die Ehre, den Österreichischen Global Marshall Plan Steuerungskreis, im Büro des Umweltdachverbandes in Wien, zu moderieren. Ziel des ganztägigen Workshops war es, gemeinsame Aktionen bzw. konkrete Projekte zu erarbeiten. Dieses soll das Netzwerk einerseits enger zusammenwachsen lassen, andererseits in einem Horizont von ein bis eineinhalb Jahren durchgeführt werden.
Mit Hilfe von verchiedenen Moderationsmethoden (Brainstorming, PMI, et cetera) haben wir uns dem Ziel langsam genähert, und am Ende einen umfangreichenden Projekt- und Aktionenkatalog erarbeitet. Nach einer Bewertungsrunde wurden die vier bestgereihten Projektideen weiter diskutiert und die nächsten Schritte in Richtung Umsetzung und zusätzlichen PartnerInnen formuliert.
Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Veranstaltung mit einem sehr guten Ergebnis.

Wenn auch nur ein kleiner Teil dabei war, sind MitgliederInnen des Österreichischen Steuerungskreises folgende Personen:
Caritas Österreich (Dr. Franz Küberl, Dr. Christoph Petrik-Scheifer), Ökosoziales Forum Europa und Österreich (Dr. Franz Fischler, Mag. Klemens Riegler), Umweltdachverband (Mag. Franz Maier), Lebensministerium (Dr. Wolfram Tertschnig), Forum Umweltbildung (Dr. Markus Langer), Institut für Umwelt-Friede-Entwicklung (Dr. Petra Gruber), FairTrade und Attac Österreich (Helmut Adam), FH Wieselburg (Mag. Josef Walch), Verterter der Bundesländer, der Katholische Laienrat, Vertreter des Bundeskanzleramtes, Vertreter des Außenministeriums und des Wirtschaftsministeriums, der Wirtschaftskammer Österreich und der Grünen Wirtschaft und der Organisation KOO. Von der SPES-Akademie ist mein Kollege Wolfgang Mader Mitglied.

Mittwoch, 13. Juni 2007

ProjektleiterInnen-Treffen in Sarleinsbach

Zwei Wochen nach der Projektwerkstatt trafen sich die ProjektleiterInnen zum gegenseitigen Austausch und weiteren Projekt-Coaching.
Acht Projekte sind gestartet und bei einigen Gruppen sind bereits erste Schritte in Richtung Umsetzung passiert. Mir war wichtig, die einzelnen Projektideen mit den Prinzipen der Nachhaltigkeit (vgl. Akademie für Umwelt und Natur) zu konfrontieren und diese dahin gehend zu überprüfen. Weiters hat sich Sarleinsbach im Leitbild ein zentrales Entwicklungsziel für die nächsten 15 Jahre gesetzt. Der Bezug zu den einzelnen Projekten wurde erarbeitet und dadurch auch den Beteiligten bewusst gemacht.
Die einzelnen Projektgruppen werden über den Sommer selbständig weiter arbeiten. Im Herbst wird es dann ein nächstes Projekt-Coaching geben.

StudentInnen Exkursion bei SPES


Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Lokale Agenda 21" sind die Landschaftsplannungs-Studentinnen zu uns auf Exkursion gekommen. Ich habe einerseits über SPES, unser Haus und unsere Philosphoie erzählt. Anderereits ist die Form der Lokalen Agenda 21, wie wir sie sehen und in den Gemeinden vor Ort arbeiten, von besonderem Interesse. Die Verschneidung mit Programmen wie LEADER und der Brückenschlag von Agenda 21 zu Global Marshall Plan rundeten den Vortrag ab.
Mir hat es sehr viel Spass gemacht, den Studentinnen über meine Arbeit und meine Erfahrungen zu berichten. Termine und Vorträge dieser Art sind für mich wie eine Quelle der Energie.

Mittwoch, 30. Mai 2007

Tue Gutes und rede darüber - Öffentlichkeitsarbeit in Gemeinden

In den Gemeinden Bad Zell, Saxen und Vorderstoder begleite und berate ich die Arbeitsgruppen "Öffentlichkeitsarbeit". In einem Bürgerbeteiligungsprozess ist es besonders wichtig, gutes Marketing zu betreiben. Im wesentlichen gibt es drei Funktionen der Öffentlichkeitsarbeit zu berücksichtigen:
1) Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema (Lokale Agenda 21)
2) Information über den Stand des Projektes und den weiteren Verlauf
3) Motivation von BürgerInnen

Dazu ist wichtig eine erste umfassende Information an die breite Bevölkerung zu verteilen. Zu dem ist zu jeder Veranstaltung eine Einladung zu gestalten und vorher bzw. nachher in den regionalen Medien zu berichten. Die Entwicklung eines gemeinsamen, verbindenden Logos und Slogans ist eine sehr positive Zusatzaufgabe.
In der Gemeinde Bad Zell (fortgeschrittener Prozess) wird bereits zu den letzten Arbeits-Veranstaltungen eingeladen, in Saxen und Vorderstoder wird mit der ersten Bevölkerungsinformation begonnen.

Mittwoch, 23. Mai 2007


Es ist so weit! Ich bin 30, ein doch großer Erfolg :-)!

Mittwoch, 16. Mai 2007

1. Projektwerkstatt in Sarleinsbach


Der nächste Schritt in der Lokalen Agenda 21 Sarleinsbach war die Projektwerkstatt. Mehr als 50 BürgerInnen sind gekommen um gemeinsam an konkreten Maßnahmen und Projekten zu arbeiten. In neun Kleingruppen wurden Themen wie Gründung eines Kulturvereines, Jugend-Veranstaltungen, Jausenpaket für Wanderer, Seminarreihe "Frauen - Mut zum Tun" usw. erarbeitet. In Form eines einfachen Projektplanes (10-Finger-Check) sind genaue Projektbeschreibungen erarbeitet worden.
In Kürze wird es eine zweite Projektwerkstatt nur für die ProjektleiterInnen geben. Dort wird gezielt auf die Kriterien der Nachhaltigkeit und wie diese in den jeweiligen Projekten erfüllt werden, weiter gearbeitet.

Montag, 14. Mai 2007

Nahversorgungskonzept für den Bezirk Perg

Das Regionalmanagement OÖ hat für vier Pilotbezirke die Erstellung eines Nahversorgungskonzeptes ausgeschrieben. Gemeinsam mit der STUDIA haben wir den Auftrag für den Bezirk Perg erhalten. Der Startworkshop war letzten Freitag auf der Wirtschaftskammer Perg. Der erste Schritte ist eine Analyse-Phase. D.h. es müssen viele Daten recherchiert werden und diese sind dann nach gewissen Kriterien zusammen zu führen. Aus diesem Situationsbericht heraus gilt es dann eine Strategie für die Zukunft der Nahversorgung (im engeren sowie im weiteren Sinne) zu erarbeiten. Dazu werden wir verschiedene Methoden wie Befragungen, Workshops, etc. anwenden. Die Projektlaufzeit ist bis Herbst 2007.

ZukunftsDialoge in Bad Zell - Ein intensiver Austausch


Im Rahmen der Lokalen Agenda 21 Bad Zell sind ZukunftsDialoge zu den sechs Leitthemen geführt worden. Wirtschaftliche Vielfalt, Bildung und Kultur, Ortsentwicklung, Energie und Landwirtschaft, Miteinander in Bad Zell sowie Naturpark und Toursimus. An drei Terminen wurden diesen Themen diskutiert, bearbeitet und gefeilt. Ausgehend von den Ergebnissen aus der Zukunftswerkstatt wurden mit vielen neuen BürgerInnen wesentliche Ziele, aber auch bereits konkrete Maßnahmen erarbeitet. Die Ergebnisse der ZukunftsDialoge werden nun von uns zu einem "Zukunftsprofil Bad Zell" zusammengefasst.
Der nächste Schritte ist die Bearbeitung der ausgewählten Projektthemen. Im Rahmen einer Projektwerkstatt lassen wir den Worten Taten folgen. Alle Beiteiligten und weitere Interessierte sind eingeladen, ihre Projektthemen startklar zu machen.

Samstag, 5. Mai 2007

Nachtrag: Salzkammergut Rundschau, 7. Februar 2007

Podiumsdiskussion / Experten in Sachen Nachhaltigkeit und Energie am Podium

ENERGIE-INTERNET UND ZUR NOT NOCH KERNKRAFT

Altmünster / "Informieren sie sich! Verwenden sie fair gehandelte, biologische und regionale Produkte!" Alexander Hader, in der SPES-Akademie als Projektbegleiter für Gemeinden tätig und Verfechter des Global Marshall Plan, beantwortete die Frage, was jeder einzelne schon morgen für eine zukunftstauglichere Welt tun kann, so.
Dem Klimaschutzexperten Karl Schellmann (Global 2000) war die Frage zu billig. "Auch Minister sind "einzelne", meinte er und gerade sie seien in Österreich auf sträfliche Weise säumig. Es sei etwa hoch an der Zeit, dass hier endlich Flugbenzin besteuert werde.
In der Altmünster Auftaktveranstaltung zum Klimabündnis-Beitrittsjahr war Wolfgang Neumann (Mister World Energy Globe) mit weiteren Lösungen zur Stelle. In zehn bis 15 Jahren werde Photovoltaik für alle leistbar sein und dann müsse eine Art Energie-Internet her, in dem jeder auch ins Netz einspeise.
Ein Abend, der sichtlich bewegte Zuhörer entließ.

Dienstag, 24. April 2007

Internationales Leader-Treffen in der Region Steyr/Kirchdorf


Sechs Leader-Regionen aus Baden-Württemberg, die Region Salzburger Seenland, die Mühlviertler Alm und die Region Steyr/Kirchdorf arbeiten gemeinsam an einem grenzüberschreitenden Projekt. Drei Tage lang wurden im Bezirk Kirchdorf viele Projektbeispiele besucht und in der SPES-Akademie Schlierbach an gemeinsamen Projekten gefeilt.

Voneinander lernen und neue Modelle und Projekte entwickeln. Gemäß diesem Motto haben 18 Vertreter aus neun verschiedenen Leader-Regionen Möglichkeiten für eine zukünftige Kooperation erarbeitet. Bezirkshauptmann Dr. Knut Spelitz hat die Region Steyr/Kirchdorf präsentiert und begrüßt die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg.
Die Themen reichen von Stärkung der Nahversorgung hin zu neuen Modellen eines lebenswerten Miteinanders. Ziel ist es, verschiedene Projekte kennen zu lernen und diese in bei Bedarf in den anderen Regionen anzupassen und umzusetzen. „Es geht aber nicht ums kopieren, sondern ums kapieren“ ist der gemeinsame Standpunkt aller Beteiligten. Sobald die Leader-Regionen für die nächste Periode feststehen, wird an konkreten Projekten weiter gearbeitet.

Neben der Planung und Organisation war es meine Aufgabe, diese Veranstaltung durchzuführen und zu moderieren.

Montag, 23. April 2007

Tolle Zukunftswerkstatt in Bad Zell

Rund 40 Teilnehmer haben sich am Samstag Zeit genommen, um anhand von sechs verschiedenen Leitthemen die Zukunft von Bad Zell mitzugestalten. In der Zukunftswerkstatt wurde die Richtung erarbeitet, in die sich die Gemeinde für die nächsten 10 Jahre orientieren soll. Wolfgang und ich haben moderiert und die Teilnehmer durchaus gefordert. Nun werden wir Leitsätze und Ziele formulieren und in Form einen Zukunftsprofils dokumentiert. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und werden in den Zukunftsdialogen weiter bearbeitet.

Freitag, 6. April 2007

Erfolgreiche "Intensivwoche" in Sarleinsbach

"Lokale Agenda 21 - intensiv - kompakt - umsetzungsorientiert" - so nennt sich unsere neuestes Produkt für einen Bürgerbeteiligungsprozess. Zum ersten Mal haben wir (Wolfgang Mader, Karlo Hujber und ich) einen Leitbildprozess in einer Woche durchgeführt. Fünf Tage durchgehend in der Gemeinde Sarleinsbach, fünf Tage in denen man in den Alltag einer Gemeinde eintauchen kann. In dieser Zeit haben wir drei Zukunftswerkstätten, 2 Themenfrühstücke, viele Besichtigungen und Interviews und eine abschließende öffentliche Präsentationsveranstaltung durchgeführt. Zwischendurch ist wenig Zeit geblieben um die Ergebnisse zu verarbeiten und diese zusammen zu führen. Viele persönliche Gespräche haben den Prozess und unsere Arbeit bestätigt. Die Abschlussveranstaltung (mit rund 150 Besuchern)habe ich moderiert. "Mit den Herausforderungen wächst man mit" - genau so ist es mir gegangen. Es war eine sehr gelungen Veranstaltung.
Im nächsten Schritt gilt es aus den Ergebnissen ein Zukunfstprofil (Leitbild) zu erarbeiten. Aufbauend darauf wird in mehreren Projektwerkstätten ans kokrete Umsetzen gegangen.

Mittwoch, 4. April 2007

Österreichische Staatsmeisterschaften Ski-Alpin für Blinde und Sehbehinderte


Vom 20. bis 25 März 2007 fanden in Innerkrems die Österreichischen Staatsmeisterschaften Ski-Alpin für Blinde und Sehbehinderte Menschen statt. Nach 2 tollen Vorbereitungstagen habe ich mit meiner Begleitung (Martina Hubeli aus der Schweiz) eine nicht so gute Meisterschaft absolviert. Die Verteidigung unserer Bronze-Medaille im RTL vom letzten Jahr ist knapp nicht gelungen.
Es war wieder einmal (bereits meine 3. Staatsmeisterschaft) ein tolles Erlebnis mit sehbehinderten Menschen intensive Zeit zu verbringen.
Viele Informationen sowie Bildergalerie auf www.blindensport.at